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KruCon goes Green – wir sind klimaneutral

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass wir ab sofort eine klimaneutrale Unternehmensberatung sind. Seit 2016 konnten wir unsere CO2-Emissionen nachweislich um 88 % reduzieren und die verbleibenden Emissionen durch Klimapartner mit entsprechenden Projekten kompensieren. Diese Projekte sind TÜV-zertifiziert und entsprechen dem hohen Gold-Standard, welcher von WWF und 40 anderen NGOs als Benchmark entwickelt wurde.

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Der Start zur klimaneutralen Unternehmensberatung

Von vielen kleinen Stellschrauben zu einem ganzheitlichen Ansatz

Die Zielsetzung einer klimaneutralen Unternehmensberatung ist bei uns keine neue Thematik. Seit der Gründung von KruCon im Jahr 2011 beschäftigen wir uns intensiv mit dem Sachverhalt Nachhaltigkeit und Klimaneutralität. Zu den ersten Maßnahmen gehörten beispielsweise der Umstieg auf den klimaneutralen Versand DHL GoGreen der Deutschen Post oder der Bezug von 100 % Ökostrom für unsere Standorte. Die Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit und Klimaneutralität war zudem fester Bestandteil in unseren Quartalsmeetings. Immer wieder justierten wir viele kleine Stellschrauben, um als Unternehmensberatung nachhaltiger und „klimaneutraler“ zu werden.

Durch die ständige Beschäftigung mit diesem Thema sowie die Umsetzung vieler erster Maßnahmen wurde uns schnell klar – da geht noch mehr!

Je intensiver wir das Ziel klimaneutrale Unternehmensberatung verfolgten, desto mehr überdachten wir, ob die kleinen Stellschrauben noch genug waren. Die Frage, wie wir Emissionen sparen konnten, auf die wir wenig bis gar keinen Einfluss haben, stand somit im Raum. Stichwort: Anfahrtswege der KruCon-Mitarbeiter mit dem Auto wie auch die Fahrten zu Seminarstandorten oder unseren Kunden.

Diese Frage ließ sich ebenso schnell wie eindeutig beantworten: Es war an der Zeit, einen entscheidenden Schritt nach vorne zu gehen – wir brauchten ein ganzheitliches Konzept. Ein kleines interdisziplinäres Projektteam wurde gegründet und nahm die Arbeit auf. Das war der Startpunkt für den KruCon Lean and Green-Ansatz.

Unser Vorgehen Ziel und Ausgangssituation

Ziel und Ausgangssituation bestimmen

Im Jahr 2015 wurde gemeinsam für unsere Vision 2020 u. a. das Ziel einer klimaneutralen Unternehmensberatung im Jahr 2020 ausgerufen und festgeschrieben. Dabei erfolgte mit allen Beteiligten zunächst die Formulierung des Ziels „klimaneutrale Unternehmensberatung“ sowie deren Definition:

„Klimaneutrale Unternehmensberatung bedeutet für uns, möglichst keine Treibhausgas-(THG)Emissionen durch unsere beruflichen Aktivitäten zu verursachen, sprich diese komplett zu vermeiden. Falls uns dies nicht möglich ist, werden Treibhausgase reduziert, indem bspw. Alternativen verwendet werden, welche einen reduzierten Ausstoß aufweisen. Verbleibende THG-Emissionen werden durch das Anpflanzen von Bäumen kompensiert. Unser Anspruch ist es, auch unsere kompensierten THG-Emissionen kontinuierlich weiter zu verringern.“

Mit dieser Zielsetzung startete das Projektteam in die Analysephase. Hauptaufgabe war die Aufstellung der eigenen Klimabilanz, also die Erfassung unseres unternehmerischen CO2-Fußabdrucks – des Corporate Carbon Footprint (CFF). Dieser Fußabdruck gibt an, wie viele CO2-Emissionen unsere Unternehmensberatung in einem Jahr verursacht. Basis für die Erfassung des Fußabdrucks ist das Greenhouse Gas Protocol. Gemäß diesem wurden alle drei Scopes herangezogen, so dass wir nicht nur die eigenen Räumlichkeiten berücksichtigen, sondern unsere gesamten Geschäftstätigkeiten überblicken konnten.

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Unsere Klimabilanz als Status quo

Corporate Carbon Footprint sehen lernen!

Schnell erwies sich die Ermittlung der tatsächlichen Höhe unserer CO2-Emissionen als gar nicht so einfach. Dies begann schon mit der Identifizierung der relevanten CO2-Emissionen, bevor eine Bestimmung des Verbrauchs überhaupt möglich war. Heizung, Fuhrpark, Wasserverbrauch – wirklich alles kam auf den Prüfstand und wurde erfasst. Die ermittelten Werte bewegten sich oft in den Einheiten Liter, Kilogramm oder Kilometer. Im Anschluss wurden diese Verbrauchswerte in CO2-Äquivalente umgerechnet, Ergebnis der Klimabilanz für 2016/2017 waren 95 t CO2-Äquivalente. Das Resultat war für uns alle ein Schock – mit dieser Summe hatte keiner gerechnet! Als Haupttreiber unseres CO2-Ausstoßes identifizierten wir die Fahrten zum Kunden oder Seminaren, unsere Standorte und die Mitarbeiter selbst.

Um das Ergebnis besser greifbar zu machen, wurde die Klimabilanz in Anzahl Bäume und in Waldfläche umgerechnet. Basierend auf den Werten des Wald-Zentrums der Universität Münster und der Bayerischen Forstverwaltung ergab unsere Bilanz einen Wert von 7.600 Bäumen, was einer Fläche von über 11.500 m2, also drei Fußballfeldern entspricht. Mit diesen Umrechnungen konnten wir unseren Corporate Carbon Footprint visualisieren und das Bewusstsein aller Mitarbeiter schärfen.

Kontaktieren Sie uns!

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T: +49 2331 4788040

E: info@krucon.eu

 

Vermeiden | Verringern | Kompensieren

Den Wandel gestalten und angehen!

Unser oberstes Bestreben lag darin, die eigenen CO2-Emissionen bestmöglich zu vermeiden. Dies hatten wir in der Vergangenheit u. a. durch das Beziehen von Ökostrom schon aktiv getan. Basierend auf den Kriterien Quantität und Beeinflussbarkeit erfolgte eine Bewertung, die Identifizierung weiterer Handlungsfelder sowie deren Einteilung in die Kategorien Vermeiden | Verringern | Kompensieren. Beispielhafte Maßnahmen für die Vermeidung waren der Aufbau eines Onlineakademieprogramms und die Digitalisierung der Beratungsleistung. Schritte zur Verringerung nahmen wir durch eine Modernisierung der Heizungsanlage, die Reduzierung des Fuhrparks oder den Umstieg von Flugzeug auf die Bahn vor. Die Einführung von Home-Office bot zudem ein großes Einsparungspotential.

 

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Erfolge auf dem Weg zur klimaneutralen Unternehmensberatung

Die Klimabilanz 2020 zeigt den Erfolg!

Die identifizierten Handlungsfelder auf dem Weg zur klimaneutralen Unternehmensberatung machten schnell deutlich, dass uns kein Sprintrennen sondern eher ein Marathon bevorstand. Zur Überprüfung unserer Zielerreichung 2020 erstellten wir eine erneute Klimabilanz. Aktuell beträgt unser Fußabdruck rund 11 t CO2-Emmissionen, was eine Reduzierung um 88 % bedeutet. Um einen Vergleich von 2016 und 2020 zu ermöglichen, wurde die Klimabilanz über den Umsatz normiert. Diese Umsatznormierung zeigte, dass wir unseren CO2 kg/€-Wert um 84 % reduzieren konnten.

Kompensation als Zwischenschritt zur klimaneutralen Unternehmensberatung

Den eigenen Fußabdruck ausgleichen

Trotz aller Bemühungen und Erfolge bleibt in unserer aktuellen Bilanz ein CO2-Ausstoß übrig. Kompensation ist eine Möglichkeit, die aktuelle Klimabilanz zu glätten. Durch den Kauf von entsprechenden Zertifikaten werden weltweit Projekte finanziert, die Treibhausgase entweder einsparen oder minimieren. Das kann anhand von Aufforstung oder der Unterstützung von Entwicklungshilfeprojekten geschehen, die die Lebensbedingungen und den Ressourcenverbrauch von Menschen in ärmeren Regionen dieser Erde verbessern. Das von uns ausgewählte Projekt ist TÜV-zertifiziert und entspricht dem hohen Gold-Standard, der von WWF und 40 anderen NGOs als Benchmark entwickelt wurde. Wir haben uns dazu entschieden, unsere Klimabilanz mit einer zusätzlichen Sicherheit von 10 % komplett über den Kauf dieser Zertifikate zu kompensieren. Hierbei unterstützt uns ClimatePartner, die uns so als eine klimaneutrale Unternehmensberatung im Jahr 2020 zertifizieren.

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…darf‘s ein bisschen mehr sein?

Lean and Green und unsere lokale Kompensation

Unserer Meinung nach ist das Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu wichtig, um nur als Lippenbekenntnis zu dienen. Der reine Kauf von Zertifikaten kann nicht die Lösung dieser uns alle betreffenden Problematik sein. Die systematische Vermeidung und Verringerung des eigenen CO2-Fußabdrucks wird daher bei uns immer weitergehen. Mit dieser Grundmotivation erweiterten wir nach und nach auch unseren Lean and Green-Ansatz. Durch unser eigenes Durchleben des gesamten Prozesses können wir unseren Kunden wie gewohnt mit Erfahrung und auf Augenhöhe auch auf diesem Themenfeld kompetent zur Seite stehen. Diese Erweiterung unseres Beratungsportfolios sehen wir zudem als einen wichtigen Schritt zu mehr Nachhaltigkeit im Mittelstand.

Als klimaneutrale Unternehmensberatung wollen wir aber auch etwas mehr tun. Neben der Kompensation durch TÜV-zertifizierte Projekte haben wir uns zur Investition in lokale Kompensation entschlossen. In den letzten Jahren haben wir in Hagen über 150 Bäume gepflanzt, die einer Kompensation von 1,9 t CO2 entsprechen.

Mit der eigenen Bilanzierung, der Reduzierung unseres CO2-Fußabdrucks, der zertifizierten Kompensation, der Erweiterung unseres Beratungsportfolios und der lokalen Überkompensation möchten wir als klimaneutrale Unternehmensberatung ein starkes Zeichen setzen und zeigen, dass Klimaneutralität mehr als nur ein Kostenfaktor ist. Daher wollen wir künftig regelmäßig über unsere Nachhaltigkeitsbemühungen berichten und andere Unternehmen auf ihrem Weg in die Klimaneutralität beratend unterstützen.

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Unsere Urkunde zur klimaneutralen Unternehmensberatung

Der Blick auf unsere bisherigen Erfolge auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz erfüllt uns mit Stolz. Das gilt auch für die von ClimatePartner ausgestellte Urkunde, die uns als klimaneutrale Unternehmensberatung ausweist. Weitere Informationen und Details zu unserer Kompensation erhalten Sie unter unserer ClimatePartner-ID 15209 - 2010 - 1001.

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