Agieren statt Reagieren – Am Kundenbeispiel Keller HCW

Agieren statt Reagieren –

Durchgängiges KPI-Management

von Kunden-Projekten bei der Keller HCW GmbH

Logo Keller.png

Die Firma Keller HCW GmbH ist ein international agierender Maschinen- und Anlagenbauer mit Schwerpunkt auf der grobkeramischen und Baustoff-Industrie. Das Unternehmen gehört zur französischen Unternehmensgruppe Legris mit rund 1.400 Mitarbeitern.

Herausforderung großer Projekte

Der Maschinen- und Anlagenbau ist bei großen Projekten mit verschiedenen Herausforderungen wie enge Terminpläne, komplexe Kundenanforderungen, mehrere Prioritäten, vielen internen Fachabteilungen und knappe Ressourcen konfrontiert.

Aus diesen Gründen hat sich Keller dazu entschieden ein durchgängiges und transparentes KPI-Management von Kunden-Projekten aufzubauen, mit dem Ziel, bereits frühzeitig Abweichungen zu erkennen und zu lösen. Die Aufgabenstellung der gemeinsamen Zusammenarbeit bestand also darin, ein stimmiges und transparentes KPI-System zu erarbeiten, so dass

- Abteilungsübergreifend Projekte gesteuert werden können,
- alle Kennzahlen klar und verständlich sind,
- diese messbar und direkt beeinflussbar sind,
- sowie einen deutlichen Antrieb zur Leistungssteigerung bieten.

KPIs – von Schnittstellen zu Nahtstellen

Ein erster wichtiger Schritt war, alle relevanten Fachabteilungen bezüglich der gemeinsamen Zielausrichtung abzugleichen. Die gemeinsame Herausarbeitung der relevanten Kenngrößen, wie Termintreue oder Budgettreue hilft dabei, alle auf ein Ziel abzugleichen. Im nächsten Schritt ging es darum die relevanten Abhängigkeiten der Fachabteilungen (Inputs und Outputs) und Arbeitsergebnisse abzustimmen und mit KPIs zu beschreiben. Dies ist wichtig in Workshops interdisziplinär durchzuführen, damit ein einheitliches Verständnis dahingehend aufgebaut wird, wer zu welchem Zeitpunkt welche Informationen benötigt und welche Auswirkungen Verzögerungen in einer bestimmten Fachabteilung haben.

Das Resultat ist dann, dass jede Fachabteilung ihre eigenen KPIs hat, die als Frühindikatoren auf das Kundenprojekt dienen. Somit können Abweichungen schon in der ersten Entstehung erkannt werden und Abstellmaßnahmen (Priorisierung, Mehrarbeit, Auslagerung, Klärungen…) eingeleitet werden, statt diese unbemerkt durch das gesamte Kundenprojekt zu tragen.

Richtiges Controlling – Richtige Visualisierung

KPIs helfen nur dann, wenn diese nicht als Reporting verstanden werden, sondern wenn mit diesen regelmäßig gearbeitet wird. Dies bedeutet, dass die KPIs in einem festen wöchentlichen Termin mit der Abteilungsleitung und den Mitarbeitern überprüft werden. Jeder, der in der Abteilung ein Kunden-Projekt bearbeitet, berichtet über den Status und den Stand seiner KPIs. Bei Abweichungen können somit direkt mit der Abteilungsleitung intern Lösungen diskutiert werden.

KruCon verfügt über umfangreiche Praxiserfahrung bei der Einführung und bei dem Coaching von Kennzahlen und KPI-Systemen. Durch eine Vielzahl von Projekten bei unterschiedlichen Unternehmen und Branchen können wir hier wertvolle und praxisbezogene Hilfestellung leisten. Bei Interesse sprechen Sie uns gerne jederzeit an.

Heiko Seiffert

Heiko Seiffert

„Durch die gemeinsame Zusammenarbeit und Erfahrungen von KruCon, konnten wir unsere Ziele wesentlich schneller und sicher erreichen.“