Lean Innovation – Am Kundenbeispiel Airbus

Lean Innovation –

Am Kundenbeispiel Airbus

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Der KruCon Lean Innovation Ansatz

Im Wettbewerb der globalen Märkte werden langfristig nur die Unternehmen erfolgreich bestehen, die sich durch eine schlanke Innovationsorientierung und ein gutes Innovationsmanagement auszeichnen. Schlanke Prozesse sind heute für ein Unternehmen ein Muss, um wettbewerbsfähig agieren zu können. Während die produktiven Bereiche schon weitestgehend verschlankt sind, ist die Übertragung der Lean Prinzipien in den Innovationsprozess bei vielen Unternehmen noch eine große Herausforderung.

Lean Innovation bei der Airbus DS Optronics GmbH

Die Vorgehensweise von KruCon zur Verschlankung von Innovationsprozessen überzeugte auch die Airbus DS Optronics GmbH in Oberkochen. Die Airbus DS Optronics GmbH entwickelt, konstruiert und produziert hochmoderne optische und optronische Geräte für militärische, zivile und Sicherheitsanwendungen. Sie werden zum überwachen, identifizieren und klassifizieren sowie zum präzisen messen, evaluieren und zielen eingesetzt. Aufgabe von KruCon war es in diesem Projekt den bestehenden Produktentwicklungsprozess (PEP) zu analysieren, zu bewerten und Potentiale aufzuzeigen. Das Projekt wurde in drei Phasen aufgeplant – der Analyse-, der Konzeptions- und der Operationalisierungsphase.

Die Analysephase

Im ersten Schritt der Analysephase wurden Interviews mit repräsentativen Mitarbeitern aller in den Prozess involvierten Abteilungen geführt. Gut geführte Interviews sind die beste verfügbare Informationsquelle über die Unternehmensrealität – von den aktuellen gelebten Prozessen, den Problemen, dem Ausleuchten unterschiedlicher Interessen bis hin zum Klären und Ausräumen von Veränderungshindernissen.

Die Aufdeckung von Verschwendung in den Prozessen

Parallel zu den Interviews wurde eine Daten- und Störungsanalyse durchgeführt. Diese gibt ein reales Bild über das Mengengerüst und den Produktivitätsgrad. Im zweiten Schritt wurde der Ist-Prozess in einem Workshop mit Hilfe der Wertstromanalyse aufgenommen. Die Wertstrommethode ist deshalb so erfolgreich, weil sie die Zusammenhänge zwischen Prozessen und Informationsflüssen für alle transparent macht. Verschwendungen, Schwachstellen im Prozess und Informationsfluss werden aufgedeckt und durch sogenannte „KAIZEN-Wolken“ dokumentiert.

Die Konzeptionsphase – Verschwendung gezielt eliminieren

Für die in der Analysephase gefundenen Schwachstellen wurde in der folgenden Konzeptionsphase ein Zielworkshop mit den relevanten Prozessbeteiligten durchgeführt. Die in der Analysephase erkannten Verschwendungen konnten durch Anwendung der Lean Prinzipien zur Optimierung des Prozesses, der Verantwortlichkeiten und der Schnittstellen eliminiert werden. Die hierzu notwendigen Maßnahmen wurden erarbeitet und zu Arbeitspaketen zusammengefasst, detailliert und hinsichtlich ihrer Wirkung und Komplexität bei der Umsetzung bewertet und priorisiert.

Die abschließende Operationalisierung

Nach der Entscheidung zur Umsetzung der Arbeitspakete wurde in der Operationalisierungsphase eine Roadmap zur Umsetzung mit klaren Verantwortlichkeiten und Terminen aufgestellt. Die Erfüllung und der Fortschritt der Arbeitspakete sollte durch regelmäßig stattfindende Reviews überwacht werden, um so mögliche Hindernisse frühzeitig zu erkennen.